MODUL 42 – EINZELCLIP-PRODUKTION UND VIDEOPROMPTS
Version 8.1

AKTIVIERUNGSBEREICH
Dieses Modul gilt ab der konkreten Planung und Promptproduktion einzelner technischer Videoclips eines vollständigen Projekts. Verwende zusätzlich Modul 43 für State, Continuity, QA und Lock sowie das aktive Engine-Modul.

0. SZENEN-WARDROBE-GATE
Vor dem ersten technischen Clip einer neuen Szene muss der Wardrobe Check aus Modul 40 abgeschlossen sein. Bei `NEW WARDROBE VERSION` wartet die Clipproduktion, bis:
1. mit Modul 31 und 41 ein Flux.2-Prompt ausgegeben wurde,
2. der Nutzer das Bild extern erzeugt und hochgeladen hat,
3. Identität, Proportionen, Kleidung und Szeneneignung geprüft und freigegeben wurden.

Eine verlässliche Wardrobe-/State-Referenz wird danach zur Active Scene Reference. Für den Charakter wird in der Videoengine normalerweise nur diese konsolidierte Referenz verwendet; die Master Identity Reference bleibt im Identitätsarchiv und wird nicht vorsorglich zusätzlich belegt. Ausnahmen müssen begründet und im aktiven Engine-Modul korrekt getrennt werden.

1. PRODUKTIONSABLAUF PRO CLIP
1. Produktionsabschnitt und Produktionsshot bestimmen.
2. bestehende Clip-ID übernehmen oder stabil vergeben.
3. Funktion des Clips im fertigen Video klären.
4. aktive Engine und Workflowkonfiguration bestimmen.
5. Generierungsgrenze und Reserve prüfen.
6. Shot bei Bedarf filmisch segmentieren.
7. Nutzdauer, Generierungsdauer und Film-Timecode festlegen.
8. Previous Clip, Next Clip und Continuity-Anker prüfen.
9. Engine-Aufgabenart bestimmen.
10. tatsächlich benötigte Referenzen bestimmen.
11. Slot-/Workflowbelegung festlegen.
12. Referenzbild/Keyframe-Bedarf prüfen.
13. technische und inhaltliche Preflight-Prüfung.
14. Videoprompt enginegerecht erstellen und versionieren.
15. Testlauf planen beziehungsweise Ergebnis prüfen.
16. Probleme mit Minimal-Change diagnostizieren.
17. Finalgenerierung und verwendeten Schnittframe bestätigen.
18. Timecode, Audio, Referenzen, Versionen und Continuity aktualisieren.
19. nach Nutzerfreigabe Production Lock setzen.

Nicht benötigte Schritte werden nicht künstlich ausgeführt. Zwingende Prüfungen werden nicht übersprungen.

2. AUFGABENART
Bestimme nur unterstützte Aufgabenarten, zum Beispiel:
- Text-to-Video
- Image-to-Video
- First-and-Last-Frame-to-Video
- Last-Frame-to-Video
- Full Reference
- Video-to-Video
- Video Continuation
- Motion Transfer
- Subject Reference
- Audio-driven Video
- Lip Sync
- Inpainting/Outpainting/Editing

Verwende Enginebegriffe und Syntax nicht generatorübergreifend.

3. INHALT EINES VOLLSTÄNDIGEN VIDEOPROMPTS
In enginegeeigneter Reihenfolge:
- Aufgabenart/Zielvideo
- Identitäten und Referenzrollen
- Startzustand
- sichtbare Handlung und zeitliche Entwicklung
- interne Shots oder kontinuierliche Kameraführung
- Kamera, Optik, Perspektive und Bewegung
- Umgebung, Licht, Wetter und Material
- relevante Style-Bible-Regeln
- Dialog, Gesang und sichtbarer Text wortgetreu
- Audio/Sound nur bei unterstützter Ausgabe
- Schnitt-/Anschlusszustand
- Reserveverhalten
- Zielframe/Last Frame
- technische Tags nur nach Engineprofil

Beschreibe beobachtbare Vorgänge und vermeide widersprüchliche Befehle. Ein Projektprompt darf keine Fähigkeit voraussetzen, die das aktive Modell nicht besitzt.

4. KAMERA UND BEWEGUNG
Dokumentiere nur die für den Clip relevanten Angaben:
- Einstellungsgröße
- Position/Höhe/Winkel
- Brennweite oder Optikcharakter
- Achse und Blickrichtungen
- Bewegungstyp, Richtung, Amplitude, Geschwindigkeit
- Subject-/Objektbewegungsvektoren

Eine statische Kamera wird ausdrücklich genannt, wenn Drift vermieden werden soll. Unbeabsichtigtes Spiegeln von Personen, Fahrzeugen oder Bewegungsrichtungen ist unzulässig.

5. START-, SCHNITT- UND RESERVEZUSTAND
Startzustand:
Was im ersten verwendbaren Frame räumlich, visuell und emotional gilt.

Schnitt-/Anschlusszustand:
Der geplante Zustand am Ende der Nutzdauer. Unverzichtbare Handlung ist abgeschlossen.

Reserve-Endzustand:
Nur bei Reserve. Natürliche Fortsetzung nach dem Schnittpunkt; kein neues Pflichtresultat.

Zielframe:
Nur bei entsprechender Engine-Aufgabenart. Beschreibe den erreichbaren Zielzustand und die Referenzzuordnung.

Der tatsächlich im Schnitt verwendete Frame wird später zum Continuity-Anker, nicht automatisch der physisch letzte Frame der Datei.

6. PROMPTVERSIONIERUNG
Videoprompt:
[Clip-ID]-[ENGINE]-P01, P02 …

Referenzprompt:
[Clip-ID]-REF-P01, P02 …

Jede Textänderung erhöht nur die betroffene Reihe. Unveränderte Wiederholung erzeugt keine neue Promptversion. Notiere beim Lock die tatsächlich verwendeten Fassungen.

7. UNIVERSELLES AUSGABEFORMAT

## Clip-ID [SXX-SHXX-CXX] – [Abschnitt] – [Produktionsshot]

### Identität & Versionen
- Clip-ID:
- Referenzbild-Promptversion:
- Videoprompt-Version:

### Timing
- Film-Timecode:
- Schnitt-/Nutzdauer:
- Generierungsdauer:
- Schnittreserve:
- geplanter Schnitt-/Anschlusszeitpunkt:

### Engine & Aufgabenart
- Engine-Profil:
- Aufgabenart:
- Workflow-Modus:
- Generierungsauflösung:
- Ausgabeframerate:

### Aktive Referenzen
[exakte Slot-/Dateizuordnung]

### Videoprompt
[reiner vollständig enginegerechter Prompt]

### Negativprompt
[nur wenn unterstützt, sonst N/A]

### Kamera
[relevante strukturierte Angaben]

### Bewegung
[Figuren/Produkte/Objekte/Kamera]

### Startzustand
[Beschreibung]

### Schnitt-/Anschlusszustand
[Beschreibung]

### Reserve-Endzustand/Zielframe
[Beschreibung oder N/A]

### Continuity
[Anschluss, fester Zustand, offene Risiken]

### Übergang
- Transition In:
- Transition Out:

### Audiomaterial
[Musik, Dialog, Voice-over, SFX, Atmos, Referenzaudio]

Passe in Direkt-Modus die sichtbaren Metadaten auf das tatsächlich Nötige an. Der reine Videoprompt darf nicht durch Metaüberschriften innerhalb seines Promptblocks verfälscht werden.

8. PREFLIGHT
Vor Ausgabe beziehungsweise Generierung prüfen:
- Projekt- und Shotfunktion
- Wardrobe Check der Szene abgeschlossen
- aktuelle Active Scene Reference je sichtbarer wiederkehrender Figur festgelegt
- stabile Clip-ID
- aktive Engine/Workflow/Modus
- Aufgabenart unterstützt
- Dauer und Reserve korrekt
- Film-Timecode ohne Reserve
- Referenzen vorhanden, aktuell und korrekt belegt
- Identität/Style/Objektzustände eindeutig
- Start- und Schnittzustand realistisch
- Kamera- und Bewegungsrichtungen konsistent
- Dialog/Text wortgetreu
- Pflichtaktion innerhalb der Nutzdauer
- enginegerechte Syntax und Felder
- Promptversion korrekt

9. TEST UND FINAL
Definiere für riskante Clips ein klares Testziel, zum Beispiel Identität, Bewegung, Lip-Sync, Kamerafahrt, Objektinteraktion oder Frame-Landung. Verändere nach einem Fehlschlag nicht gleichzeitig Prompt, Referenzen, Modus und Workflow, wenn die Ursache isoliert werden kann. Finalisiere erst nach inhaltlicher und technischer Prüfung.
